DUNKIRK - Kritik & Analyse


Marc Goecke
Marc Goecke

Dunkirk ist Nolans schwächster Film. Ich habe nicht wirklich verstanden was der Film von mir will. Schön gedreht waren die Bilder ja, aber am Ende sieht man (Spoiler) als Tom Hardy durch die Luft gleitet im Hintergrund moderne Gebäude. Das hat mich dann auch vollends raus gebracht.

Vor 16 Tage
Geenee57
Geenee57

Mich hat der Film gar nicht berührt, ich empfand ihn auch als inhaltsleer; das Einzige, was ich nicht wusste, war, dass damals Privatboote eingesetzt wurden. Technisch perfekt ist nicht alles für mich.

Vor 4 Monate
MeisterQualle
MeisterQualle

Naja, man kann sich eben auch selbst befragen, was die eigene Emotionalisierung in den dramatischen Szenen von Dunkirk antreibt. Allgemein drückt der Film den Überlebenswillen, eine Überlebensökonomie und den Kampf darum aus und will, dass die zeitlich-örtliche Begrenzung dieses Kampfes aufgehoben und verallgemeinert wird. Den erwähnten Mangel an Individualität der Protagonisten erklärt sich aus diesem dargestellten Überlebenswillen: Man ist nicht Individuum, sondern bloß Teil der Masse, die alle den selben Kampf teilen. Das Materielle, das Geistige wird zweckgebunden dem wesentlichen Untergeordnet. Man erhält eine interessante Perspektive. Aber vlt ist das auch das, was mit der erwähnten typischen Modernität gemeint ist. So habe ich jedenfalls den Film gesehen.

Vor 7 Monate
JACC
JACC

kommt es nicht im endeffekt immer drauf an was man von einem film erwartet?? wer einen anti-kriegsflim sehen will und von eben diesem ein anti-kriegs statment verlangt sollte nicht in einen film rein gehen der von vornherrein sagt das er sich von solchen aussagen distanziert.... was wahr ist für mich, bzw womit ich einverstanden bin ist die behauptung die geschichte, die erzählt wird dient teilweise dem realisieren der erzählweise. sprich nolan hat sich diese erzählweise und zusammenfühung von 3 seperaten geschichten die zeitlich unabhängig voneinander geschehen ausgedacht und hatte sich danach operation dynamo in dünkirchen als geschichtliches objekt ausgesucht. und ich finde das weder gut noch schlecht. für mich ist es einfach teil der entstehung des filmes. wenn ich in einen nolan film gehe dann mit der erwartung einen intellegent inszenierten plot mit experimentellen aspekten oder gar neuen erzählweisen in einem, mit bahnbrechenden oder gar atemberaubenden bildern und effekten vollgespickten film vorzufinden. tatsächlich ist die eigentliche geschichte des film für mich zweitrangig. weil ich den film so sehe wie nolan ihn macht. nolan ist die geschichte seiner filme oft auch zweitrangig. momento erzählt eine stinklangweilige geschichte. die art wie sie erzählt wird ist das besondere. inception stellt da noch eine ausnahme dar in der die geschichte selbst auch irgendwo interessant ist. sonst gehts um die künstlerische und technische machart. und mir ist eine 0815 story die hervorragend inszeniert ist lieber als eine schlecht inszenierte gute story.

Vor 8 Monate
Zaisen
Zaisen

Ich fand's enttäuschend. Fern von jeder Logik und Realität. Geschichtstreue sowieso...

Vor 9 Monate
Dirk Hausmaninger
Dirk Hausmaninger

ausgezeichnet!

Vor 10 Monate
Knut Kiesewetter
Knut Kiesewetter

Guter Film. Da gibts nix.

Vor 11 Monate
sucuk mit ei
sucuk mit ei

Man hat überhaupt keine Lust zu zuhören, da es wie ein Fließtext klingt und nicht frei gesprochen wird

Vor year
Hans Castorp
Hans Castorp

Was für eine Ansammlung von Platitüden aus der Mottenkiste 'postmoderner' Filmanalyse, inkl. Verweis auf Virilo. Fehlen noch Kittler und Baudrilliard zum intellektuellen Film-Kaffeekränzchen. Witzigerweise werden dem Film diejenigen Elemente vorgeworfen die eigentlich seine Stärken ausmachen. Dazu natürlich der mehr oder weniger implizite moralische Imperativ dass es einen Kriegsfilm nicht geben darf sondern ein Kriegsfilm immer Antikriegsfilm zu sein hat. Dass ein Film aber auch einfach nur interessant - oder langweilig - sein kann darf natürlich nicht oder nur mit verbalen 'Samthandschuhen' ausgesprochen werden. Nolan ist Regisseur, Autor, Engländer und er hat einen bildgewaltigen, spannenden, patriotischen Kriegsfilm gedreht, ohne in jeder zweiten Szene den moralischen Zeigefinder herauszustrecken - so what? Er hat Kino gemacht wie Kino sein muss, eine große Leistung in Zeiten von gelackten, blitzsauberen Superhelden-, Gender- und Diversity-Movies.

Vor year
Wolfgang Pfeifenberger
Wolfgang Pfeifenberger

Napoleons Diktum „Fähigkeit zur Bewegung“ könnte aufgrund der Weiterentwicklung der Technik in „Fähigkeit zur Performanz“ verwandelt werden. Ein Stuka-Angriff ist ein performativer Prozess aus optischer Fern-Zielerfassung, extremer Beschleunigung, Demonstranz (optisch, akustisch), Vernichtung. Nolan baut diese Elemente zu einer Überwältigungskunst zusammen. Beethoven und Richard Wagner, aber auch die britische Sängerin Jessie J (Alive-Konzert im O2 London, Oktober 2013) beherrschten oder beherrschen die Regeln der performativen akustischen Überwältigung. Voraussetzung ist eine massive Bereitstellung von Technik und Energie: „Take me down like I‘m a domino.“

Vor year
Wolfgang Pfeifenberger
Wolfgang Pfeifenberger

In Zeiten des Niedergangs blühen die dunklen Rosen der Manipulation überall.

Vor year
Pickle Rick
Pickle Rick

Was die Musik ab Evakuierung angeht kann ich Ihnen nicht zustimmen. Meiner Meinung nach ist sie nur eine gewollte Irreführung die vom letzten Blick des Protagonisten entlarvt wird.

Vor year
Peter Parker
Peter Parker

ACHTUNG SPOILER IM VIDEO!!!

Vor year
Martin L.
Martin L.

Sorry, aber zu behaupten es kann gar keinen Antikriegsfilm geben, weil der Krieg immer nur als Unterhaltungsmittel für die Zuschauer missbraucht und sogar verherrlicht wird, sagt eher aus, dass Sie sich nicht sehr gut mit Filmen auskennen. Es gibt echte Antikriegsfilme wie "Come and See", "Die Brücke", "Im Westen nichts Neues" oder "Die letzten Glühwürmchen", die die Auswirkung von Krieg aus einer völlig anderen Perspektive und als ein starker Ausdruck einer Skepsis gegenüber der Welt verdeutlichen. Wer nur Hollywood-Kino kennt, der hat ganz einfach keine Ahnung und das obwohl "Dunkirk" schon ein (minimalistischer) Antikriegsfilm ist.

Vor year
Behrooz Elmi Sarabi
Behrooz Elmi Sarabi

Er schafft es überall diesen Satz unter zuu bringen, unglaublich :)

Vor year
Steven the Seagull
Steven the Seagull

Ich fand die Bilder und die Stimmung sehr beeindruckend. Trotzdem war Hacksaw Ridge der bessere Film. Story und Charaktere...

Vor year
fazi modo
fazi modo

Der Film hatte wenig Spannungsmomente, war träge und garnicht so klug wie es behauptet wird. Die Schauspieler agieren, wie wohl keiner im Krieg agieren würde, und ehrlich gesagt war das für mich der langweiligste Kriegsfilm den ich je gesehen habe. Den werde ich kein 2tes mal schauen.

Vor year
KaliYuga030
KaliYuga030

Ich zitiere mich an dieser Stelle einfach einmal selbst: "Man möchte ihnen beiden gratulieren, Nolan und Zimmer. Beide verwirklichen separat von einander, aber doch alliiert ihre jeweiligen Meisterstücke. Nolan gelingt nach etlichen Anläufen ein Film, der alle menschliche Emotion über Bord geworfen hat und sich so endlich kalt in Metall gehüllten Schreckenspathos ergeben darf. Keine Trauer, keine Sympathie, kein Hass, kein Mitgefühl. Bloß vage Schatten von Ideologien und fixen Ideen von etwas Übergeordnetem, für das kein Opfer zu groß sein kann. Ein Krieg ohne Horror; der Glaube an den Krieg ist das wirkliche Monströse. So zeichnet der Film, so er denn überhaupt so etwas wie ein Film ist, trotz der fast manischen Detailverliebtheit und der überlebensgroßen Close-Ups ein äußerst abtraktes Bild vom Menschen, das man sich als Zuschauer im Idealfall selbst anfüllen muss. Hans Zimmer orchestriert in seinem grausamen Menschenexperiment von einem Score eine zweistündige Ouverture zu Nolans erstem und dann auch einzigem Akt. Einem Zähneknirschen, das alles nacherzählt, was wir in zwei Stunden zuvor nicht haben sehen dürfen. Während wir mit den leeren menschlichen Hüllen im Film blind der dunklen Wahrheit entgegen trieben. Ein Zähneknirschen wie das leise Nachhallen eines monumentalen Bergrutches. Das leise Nachhallen des eigenen, in Sekundenbruchteilen kollabierten Glaubens. Zimmer erschafft ein 120minütiges Musikvideo, welches in seiner langen Vita sicher einen Ehrenplatz erhalten wird und Nolan spricht den vielleicht pointiertesten Kommentar zum Größenwahn unserer Spezies. It takes one to know one."

Vor year
Cantona The King
Cantona The King

Ihre Kritik an sich ist in der Regel ganz ok und richtig. Da wo Sie allerdings zu 100% falsch liegen ist die Behauptung, das keine Anti-Kriegsfilme möglich sind was das Kino anbelangt. Ich erinnere Sie da an einige Titel bei denen es der Fall ist. Geboren am 4 Juli Apocalypse Now Platoon Wege zum Ruhm MfG

Vor year
John Abrams
John Abrams

Ich finde es immer wieder interessant, wie Nolan dies und das wollte und alle enttäuscht hätte. Er hätte dies und das tun sollen. Man muss einmal festhalten, dass Nolan nicht der beste Regisseur aller Zeiten ist, aber er ist doch einer der besten, die es im Moment gibt. In einer Zeit des Kinos, wo nichts anderes getan wird, als alles zu remaken und zu einem Universum zu bringen macht da jemand hochwertige Filme, die er selbst dreht und meist selbst geschrieben hat. Das darf doch als Pluspunkt festgehalten werden. Man kann immer etwas kritisieren. Aber wird da nicht das Haaar in der Suppe gesucht? Findet sich nichts gutes an Dunkirk? Ich fand ihn gut, viele andere auch. Es ist nicht der beste Folm aller Zeiten, aber hat das irgendwer verlangt, hat Nolan jemals behauptet, dass er das werden sollte? Nur eine Vermutung und Nolan hat es übrigens selbst behauptet, in dem Film geht es darum, dem Zuschauer das Gefühl zu vermitteln, wie nervenaufreibend es sein kann, im Krieg zu sein. Darum geht's. Mehr nicht. Man kann einem Film einen Masstab aufdrücken, dem er nie gerecht werden sollte. Und ja, ein Film hat gelegentlich Emotionen, aber das ist ganz zufällig eine ganz klare Stärke von Filmen. Und von Menschen im Allegemeinen. Ein Film ist nicht gleich schlecht, wenn er keine Emotionen hat. Shit, ich habe mich als Nolan Fanboy geoutet. Eine größere Sünde gibt es unter wahren Kinogängern nicht. Naja, dann geh ich mal Spiderman schauen.

Vor year
NotYou
NotYou

John Abrams Dankeschön! Genau der Meinung bin ich auch. Mir persönlich hat der Film sehr gut gefallen und auch das "fehlen" der Emotionen hat mich nicht gestört. Im Gegenteil. Ich war froh gab es keine dieser erzwungenen Szenen, bei denen alle Protagonisten zusammensitzen, von ihren lieben Müttern und geliebten Verlobten erzählen und deren Fotos austauschen. Ich sag nicht dass solche Szenen nie funktionieren aber bei DUNKIRK hab ich sie nicht gebraucht. Die Charaktere hatten gar keine Zeit für so was. Es war überhaupt nicht wichtig in einer solchen Situation, denn es ging nur ums Überleben. Da ist der Individualismus nicht so hochgestellt. Sie sind nur einer von Vielen und dass finde ich wurde dadurch gut verdeutlicht.

Vor year
Halla Lola
Halla Lola

Nolans Kameramann ist übrigens eine Kamerafrau.

Vor year
Halla Lola
Halla Lola

Tatsächlich! Tja, so kann man sich irren...

Vor year
John Abrams
John Abrams

Nein, nein ist sie nicht. Hoytem van Hoytema, ich glaube so heißt er, ist keine Frau.

Vor year
Chribbel Horst
Chribbel Horst

Warum glauben Sie das Recht zu haben Ihre Meinung als allgemein gültig zu verkaufen? Wo ist in Ihren Videos ein "ich finde" oder ein:"Meiner Meinung nach"? Sie sind kein Regisseur, Sie sind kein Schauspieler, Sie sind kein Künstler - ja, richtig. Kunstgeschichte studieren hat noch keinen Menschen zum Künstler gemacht, genausowenig wie jemand der sich auf Musiktheorie versteht ein Musiker ist. Sie sind ein stinknormaler Kinogänger. Mit welchem Recht meinen Sie das Recht zu haben diese Dinge auf Ihre Art zu analysieren? Sie reden nicht über Ihre Meinung - Sie stellen fest. Als sei es allgemein gültig. Dabei sind Sie nur ein ganz kleiner Mann der seinen Anzug braucht um sich mit Hilfe seiner peinlich affektierten Videos wichtig zu machen.

Vor year
KayOhKayn
KayOhKayn

Da hupft einem doch das Herz vor lauter gutem Gewissen, wenn angesichts eines Filmes der zu der Zeit spielt, als gerade die ersten Menschen zu ihrer industriellen Ermordung von den deutschen Volksgenossen nach Auschwitz verschleppt wurden, gefordert wird, man hätte einen Anti-Kriegsfilm machen sollen.

Vor year
Heinz Hermann
Heinz Hermann

Katastrophal...der Film! Sollte dieser cineastische Fauxpas einer Herzensangelegenheit Nolan's geschuldet sein, so sei ihm verziehen. 100 mio. US Dollar Budget, eher mager im Vergleich zu Nolan's letztlich verfügbaren Ressourcen, gewinnbringend und in unspektakulärer Manier maximiert! Dennoch interessant wie man Müll rhetorisch fulminant verbalisieren kann. Entscheidend ist und bleibt jedoch, wie viel Substanz am Ende des Tages stehen bleibt. In beiden Fällen... leider...nicht allzu viel.

Vor year
Chris der Grinch
Chris der Grinch

Ich merke schon das sich hier ein sehr gehobenes und intellektuell unschlagbares volk rumtreibt. Wie jeder versucht den anderen mit klugen Wörtern zu überbieten. Oder... Papageien die insgeheim Filme wie Fast and Furious höchst ansprechend finden :D

Vor year
jacob tunger
jacob tunger

Also ich finde, dass Dunkirk einer DER Antikriegsfilme ist. Dadurch, dass er so nah am geschehen berichtet bekommt man mit, in welch bedrückender Situation sich die Soldaten befunden haben. Es kommt gerade nicht auf irgendwelche Gefechte an, sondern auf einzig und allein auf das Fliehen der Soldaten aus Dünnkirchen.

Vor year
denn alle Lust will Ewigkeit
denn alle Lust will Ewigkeit

Fühlkino...

Vor year
nerdTaste
nerdTaste

10/10...mehr in meiner Review ;)

Vor year
Filzkobold
Filzkobold

So jetzt hab ich mir den Film angeschaut. Die erste halbe Stunde ist genial, die letzten Zeit 10 Minuten kaum zu ertragen. Ich dachte am Anfang tatsächlich Nolan würde mal einen Film durch die Bilder tragen, aber das schafft er wie gesagt nur die erste halbe Stunde, danach gibs so grauenhafte Dialoge nach dem Motto. "Warst du bei der Airforce". "Nein mein Bruder, er flog ein Hurricane". Dafür wünsch ich ihm das der Film so dermaßen floppt, das es auch sein Letzter wird.

Vor year
Filzkobold
Filzkobold

Das beantwortet jetzt auch die Frage warum ich Gemüsesaft mag.

Vor year
SimonZ Filmproduktion
SimonZ Filmproduktion

vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ein sehr großer teil der weltweiten kinogänger den film einfach mochten ;)

Vor year
Filzkobold
Filzkobold

Leider wird anscheinend Inkonsequenz mittlerweile auch gefeiert.

Vor year
SimonZ Filmproduktion
SimonZ Filmproduktion

nicht passiert - weiter geht's ;)

Vor year
Jan
Jan

Ich wäre Ihnen wirklich sehr verbunden, wenn sie Sergio Leones "Es war einmal in Amerika" analysieren würden.

Vor year
Boomer Sooner
Boomer Sooner

bei hacksaw ridge war der sound auch nicht übel

Vor year
Walther Braun
Walther Braun

Der Film ist antiintelektuell und inhaltsleer? Das beschreibt Krieg ziemlich gut.

Vor year
Hirte deutscher Schäfchen
Hirte deutscher Schäfchen

Sie enthalten einfach eine ganz andere Herangehensweise und Sichtweise des Krieges. Ich dachte das interessiere sie womöglich.

Vor year
Walther Braun
Walther Braun

Danke für die Empfehlung. Was macht diese Werke lesenswert?

Vor year
Hirte deutscher Schäfchen
Hirte deutscher Schäfchen

Lies mal "Von der Freiheit des Kriegers" von Kurt Eggers oder "In Stahlgewittern" von Ernst Jünger.

Vor year
ben
ben

Ich hatte zwei sehr gute Kritiken zu Dunkirk gesehen. Dann sah ich den Film und fand ihn sehr gelungen. Dann gucke ich Ihre Analyse und innerhalb von 9 Minuten verändern Sie meinen Blickwinkel. Es war mir ein großes Vergnügen, diese Analyse zu sehen und nun vielleicht ein klein bisschen weniger nur zu schauen.

Vor year
BaldurSol
BaldurSol

Der Film ist Schrott, du fandst ihn gut wegen der Bilder und des Sound, aber die Handlung etc. sind so unterirdisch. ME109 - ein RR Merlyn Motor erkenne ich am Sound etc. und dann diese Szene als die beiden den verw. Soldaten auf das Schiff bringen, die ging ewig die Szene, ich bin fast eingeschlafen und dann die Aussage "Die Royal Engineers haben einen Behelfsanleger gebaut" und und und, dann dieser uninteressante Admiral(war es einer?).Wirklich einer der schlechtesten Filme die ich je gesehen habe.

Vor year
Funny Political Videos
Funny Political Videos

ich denke nicht das der Film Krieg als etwas schönes darstellt...

Vor year
FanGardinen
FanGardinen

Ich glaube, Krieg lebt auch ein bisschen davon "nicht schön" zu sein. Man kann einen Feind besser bekämpfen, wenn dieser "nicht schöne" Dinge tut. Das klingt Paradox oder dialektisch: Umso unschöner der Krieg, desto mehr muss man ihn führen, so die Logik.

Vor year
A Bach
A Bach

Nur weil es ein Nolan Film ist muss er nicht gleich gut sein...

Vor year
BaldurSol
BaldurSol

A Bach: .....genau so ist es!

Vor year
T. Beckr
T. Beckr

ich fand ihn genial

Vor year
Stanley Kbrk
Stanley Kbrk

Gute Analyse!

Vor year
Die Nische
Die Nische

Auch wenn ich mir ein wenig mehr Lockerheit und ein finales Fazit gewünscht hätte, finde ich die Kritik sehr angemessen. Die ganze Lobhudelei geht mir nicht in den Kopf. Nolans schlechtester Film und auch nicht der beste Kriegsfilm. Eine Enttäuschung.

Vor year
Clemens Ratte-Polle
Clemens Ratte-Polle

Geschichte: http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Dünkirchen http://de.wikipedia.org/wiki/Haltebefehl #Dünkirchen #Dunkirk

Vor year
Megabjoernie
Megabjoernie

Ähnlich habe ich den Film auch wahrgenommen. Ich erinnere mich an die Gesichter von Tom Hardy und Cillian Murphy ( und daran, dass ich mir während des Schauens den Kopf darüber zerbrach, in welchen anderen Filmen ich den zum Teufel noch mal gesehen hatte ), aber die Figuren gehen mir am Arsch vorbei. Ich sehe viele Personen handeln, aber ich erfahre nichts über sie. Da hilft mir auch die Dauerbeschallung durch den "Soundtrack" nicht wirklich. Dennoch ist der Ansatz nicht ganz uninteressant. Der Krieg wird als reiner Kampf ums Überleben dargestellt. Es gibt keinen Feind, dessen Gesicht man sehen könnte, und selbst die wenigen Kampfszenen, in denen die Figuren zurückschießen, haben rein defensiven Charakter. Dieser Kampf wird nun aus verschiedenen Perspektiven dargestellt. Einmal aus der Sicht der Soldaten, die sich zurückziehen und dabei wie bei einem Russischen Roulette scharenweise sterben. Dann aus Sicht derer, die verzweifelt versuchen, den Rückzug ebenjener Soldaten zu decken. Dann die Sicht der Offiziere, die den Rückzug befehligen. Dann die ZIvilisten, die den Soldaten zu HIlfe eilen. Schließlich der Deserteur. Keiner wird uns vollkommen unsympathisch präsentiert, nicht einmal der Deserteur. Und auch nicht der panikerfüllte Soldat, der sich weigert, sich zurück ins Kampfgebiet bringen zu lassen. Der Wille zu Überleben wird als etwas völlig Legitimes dargestellt. Aber es wird dem auch etwas gegenübergestellt. Der klassische soldatische Heldenmut, und zwar nur zum Teil von Soldaten. Ja, es ist schon interessant, wenn der Oberbefehlshaber der Briten im Land bleiben will, um den Franzosen beim Widerstand zu helfen. Vor allem, wenn die Kritiker meinen, der Film hätte keine Haltung zum Krieg. Aber das wahre Heldentum gesteht der Film den Zivilisten zu, die bei der Evakuierung der Soldaten helfen. Und die Zivlisten sind es auch, die das Pathos einbringen. Für die Soldaten, die für das Vaterland sterben. Nicht nur hält Churchill eine pathetische Rede, die Leute feiern überall die Rückkehr ihrer tapferen Jungs. Und dann soll der Film selbst nicht pathetisch sein, nicht propagandistisch, nicht militaristisch? Die ganze Zeit über dachte ich: Wie würden die identitären Intellektverweigerer diesen Film sehen? "Ja, siehste, die Amis haben kein Problem damit, Vaterlandsliebe zu zeigen. Deshalb sind wir ja auch bloß ne Deutschland GmbH." Was wir derzeit brauchen, sind keine pathetischen Filme über Patriotismus ( und ja, letztlich zählt "Dunkirk" auch zu dieser Kategorie, auch wenn er vorgibt, "sich kein Urteil zu erlauben" ), sondern nüchterne Filme über die Gefahren, die von solchen Ideologien ausgehen. Die Seite, die den im Film gezeigten Krieg begonnen hatte, war nämlich die patriotischste von allen.

Vor year
xxxaragon
xxxaragon

Wobei ich genau diesen Ansatz, gar keinen Charakteraufbau zu betreiben, interessant fand. Der Film versucht meines Erachtens bewußt, ein "chaotisches" Element zu vermitteln - und schmeißt uns genau deswegen direkt in hinein (oder siehe auch die erwähnte nahezu allseits präsente Filmmusik). Allerdings noch eine Kleinigkeit: die Deutschen bzw. das damalige Regime war mitnichten die "patriotischste" Seite. Sicherlich können die Grenzen von Patriotismus und imperalistischem, gierigen Nationalismus schwammig sein, sie synonym zu verwenden ist aber sachlich nicht richtig.

Vor year
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

Es ist unmöglich eine "Kriegserfahrung" auf eine Leinwand und in ein Kino zu holen. Alleine eine Szene wie die in der die Soldaten in einem leeren Schiff hocken und sporadisch Schüsse eindringen und theoretisch jeder n jeder Sekunde tödlich getroffen werden könnte: als Zuschauer kann man bangen und mitfiebern ob es wen erwischt oder wen; aber man hat zu keinem Zeitpunkt etwas zu befürchten und kommt daher nicht mal ansatzweise in die Nähe. Das gilt für diesen und jeden anderen Titel der das versucht

Vor year
Prophet Pepi Islamovic-Muselmaier Allahut Nacktbar
Prophet Pepi Islamovic-Muselmaier Allahut Nacktbar

Das gilt für im Grunde jeden Film. Man kann die Knutschereien in RomComs auch bloß beobachten.

Vor year
Christian Koch
Christian Koch

ja das is vielleicht deine meinung man, könnte man alles auch in die gegenrichtung belegen...

Vor year
Christian Koch
Christian Koch

DerMasu genau , Ich bevorzuge die deutsche synchro , man.

Vor year
DerMasu
DerMasu

Yeah? Well, you know thats just like eh, your opinion, man.

Vor year
Master Key
Master Key

Ich hoffe ich kann hier eine Diskussion anstoßen: Zunächst einmal Respekt für die professionelle Kritik. Obwohl ich Dunkirk als ein kleines Meisterwerk ansehe, ist die Argumentation sehr nachvollziehbar. Allerdings sehe ich einiges anders: Natürlich wird der Krieg auch bei Nolan als "Sensation" benutzt. Jeder Film bedient sich an Sensation. Nur in den seltensten Fällen setzen Filme auf "positive" Sensationen. Filme sind wie eine Therapiestunde: Man setzt sich mit schwierigen Thematiken auseinander. Das macht die Faszination an Geschichten aus. Deshalb finde ich das Argument, dass Nolan den Krieg "verherrlicht" nicht greifbar. Es gibt einen Unterschied zwischen "verherrlichen" und "dramatisieren". Nolan dramatisiert den Krieg und setzt auf das Sensationsbedürfnis der Zuschauer. Allerdings entzieht er sich unterschwelliger Botschaften, die den Krieg verherrlichen könnten. Ganz anders Mel Gibson mit Hacksaw Ridge: So brutal und blutig der Film auch sein mag, letztendlich suggeriert Gibson, dass im Krieg Helden geboren werden und Krieg ein tapferer Dienst am Vaterland ist. Schlussendlich ist Dunkirk allein deshalb ein Anti-Kriegsfilm, indem er Krieg als etwas abstoßendes und sinnloses darstellt, eine Urgewalt ohne persönliche Hintergründe. Er macht Lust auf Kino aber er macht ganz sicher keine Lust auf Krieg.

Vor year
JACC
JACC

FanGardinen "(ein Feind muss bekämpft werden und man entfernt sogar die Nazis und Deutschen zusammen mit den Ideologien aus dem Geschehen) und eben die Nazis nie gezeigt werden. Es ist komisch. Ich glaube in "American Sniper" wurden auch die Terroristen nur bedeckt gezeigt. Das ist eine Form von Entmenschlichung und soll vielleicht zeigen: man tötet keine Menschen hier, sondern Gesichtslose, die Instrumente sind dieser Ideologie. Stimmt auch, aber das macht dann auch das Töten einfacher. " wenn man jedoch die feinde zeigt kommt immer folgendes argument: durch das zeigen des feindes vereinfacht man dem zuschauer einen groll gegen diesen zu hegen und und wirft somit den machern des films vor eine kriegverherrlichende bzw eine geschehnissrechtfertigend haltung einzunehmen. ergo man kann machen was man will es gibt argumente auf allen seiten.

Vor 8 Monate
FVR
FVR

On point; ich glaube Nolan hat auch persönlich Stellung bezogen zu dieser Aussage, dass Dunkirk kriegsverherrlichend sei und seine Antwort ging ganz in die Richtung

Vor year
Filzkobold
Filzkobold

+xxxaragon Da kann ich unbedingt den finnischen Film "Winterkrieg" empfehlen.

Vor year
Filzkobold
Filzkobold

+Master Key Naja die jubelnde Menge am Zug im Sonnenschein, genauso wie die Spitfire am Ende finde ich jetzt nicht wirklich abstoßend. Wäre nicht dieses Ende würde ich dir auch zustimmen. Ich verstehe diese letzten Szenen nicht, den sie ruinieren und konterkarieren den Film komplett. Bis dahin ist es tatsächlich ein Antikriegsfilm. Aber man hätte einfach in dem Moment ausblenden sollen als die Soldaten in Grossbritannien angekommen sind.

Vor year
xxxaragon
xxxaragon

I want that juicy Shaq meat.

Vor year
Ingmar Wunderwald
Ingmar Wunderwald

Ich will mir den Film nicht kaputt machen lassen, aber ich möchte auch gerne Wolfgangs Meinung dazu hören... was soll ich tuen!

Vor year
ProofTheTrolls
ProofTheTrolls

Deutsch lernen?

Vor year
Walther Braun
Walther Braun

Einer Einschätzung entsage ich mich. Dafür sind Blickwinkel, Anspruch und der entstehende Kontext zu vielseitig, als das man das hier kurz und bündig abarbeiten könnte. Kann das Mainstream Kino mehr leisten als Zerstreuung? Ja natürlich. Tut es das immer? Natürlich nicht aber es kommt immer wieder vor. Aber sogar wenn intellektuelle Themen angeschnitten werden, heißt es ja nicht, dass die breite Masse dies wirklich wahrnimmt. Mir gefallen in dem Fall andere Medien mehr, die unterschiedliche Bedürfnisse harmonischer verbinden können. Schlussendlich kann man auch immer noch gegen argumentieren, dass eventuelle Beispiele wie Arrival oder La La Land kein Mainstream sind da ihre Einnamen nicht an einen Transformers rankommen.

Vor year
Ingmar Wunderwald
Ingmar Wunderwald

Aber tut Mainstream Kino das?

Vor year
Walther Braun
Walther Braun

Mainstream an sich ist ja auch nichts Tragisches. Im Gegenteil, es ist gerade die Kunst im Mainstream statt zu finden, die Möglichkeiten des Mainstream zu nutzen und dem Mainstream Blickwinkel und Themen zu bringen, die er sonst nicht bekommt.

Vor year
Ingmar Wunderwald
Ingmar Wunderwald

Allerdings, das kritischste und anregendste, was ich bisher auf YouTube in derart seltenem Konzept erfahren habe.

Vor year
ZIMBO37333
ZIMBO37333

Beste Kritik, die ich bisher gesehen habe.

Vor year
Bußrichter
Bußrichter

ZIMBO37333 Les dir mal die Artikel von der Zeit und der Welt, durch, dies sind auch sehr gut

Vor year
Filzkobold
Filzkobold

Ich denke mir nach dieser Kritik, das Angela Schanelec einen Kriegsfilm drehen sollte ;).

Vor year
Ben Biedenkopf
Ben Biedenkopf

Dunkirk. Der Film zeigt keine Emotion, kein Gefühl. Er ist Laut, sehr Laut. Der Film ergibt keinen Sinn. Man fühlt nicht mit den Personen, da alle austauschbar sind. Der Film ist Laut, sehr Laut. Wie Krieg eben ist. Laut, emotionslos,gefühllos. Krieg ergibt keinen Sinn, wie dieser Film. Krieg ist Laut,Kalt, belanglos....das alles ist Dunkirk..Also Krieg

Vor year
juko432juko
juko432juko

Das ist doch eben der Punkt: indem Nolan die Charaktere austauschbar macht, zeigt er dass eben jeder in der Situation hätte stecken können. Dass Krieg jeden betreffen kann.

Vor 10 Monate
Mike Schreiber
Mike Schreiber

ist das von Robert Hoffmann 1 zu 1 übernommen?

Vor year
Oskar Gawlik
Oskar Gawlik

Ben Biedenkopf sehr guter Kommentar👍Nolans Art und Weise dem Zuschauer den Film nahe zu bringen ist jedes mal aufs neue einzigartig

Vor year
CINX
CINX

Ben Biedenkopf Dunkirk zeigt eben Nolans Art und Weise paradoxe Filme zu drehen und das ist positiv gemeint. Genau auf den Punkt gebracht.

Vor year
Timehacker
Timehacker

Mit Abstand Nolan's schechtester Film.

Vor year
Daubi
Daubi

Ich hatte den Eindruck, die patriotische Churchill-Rede, in der die Männer zum Kampf aufgerufen werden, sollte bewusst disjunkt zu den traumatisierenden Ereignissen der jungen Charaktere stehen und beim Zuschauer Kriegsverdrossenheit bewirken. Auch sonst habe ich dem Film wenig Kriegsbejahendes entnommen.

Vor year
Filzkobold
Filzkobold

+Daubi Hat aber bei mir nur Verdrossenheit auf den Film ausgelöst.

Vor year
Ingmar Wunderwald
Ingmar Wunderwald

FanGardinen Danke für deinen geistreichen Kommentar, er spricht ungerühmte Wahrheiten aus.

Vor year
FanGardinen
FanGardinen

Ne, für mich ist der Begriff "Held" und Krieg, also im Soldatentum, ein zu besetzter Begriff. Goebbels reklamierte in der Sportpalastrede für die Soldaten von Stalingrad den "Heldentod". Von daher: Ein Krieg ist zu diffus, zu nebelig und undurchsichtig, um ausgerechnet die eine Person zum Helden zu wählen. Wer ein Held in der Schlacht wird, sollte prüfen, ob er nicht eher Held der Propaganda wurde. Ich mein, er flieht aus dem Kampf - kann er nicht ein Held sein, weil er sich weigerte, noch jemanden zu töten? Ist angst wirklich unheldenhaft?

Vor year
Bußrichter
Bußrichter

Daubi Während der Churchillrede lief epische motivierende Musik im Hintergrund.

Vor year
Daubi
Daubi

Puh. Sie haben Mut bewiesen und einander geholfen, aber ihr ganzer Handlungsstrang drehte sich darum, wie sie sich ihrer Verantwortung entziehen und in Sicherheit bringen können. Der Begriff 'Held' liegt mir jetzt nicht auf der Zunge. Aber genau das hat sie für mich sehr vermenschlicht und sehr stimmig in den Film gepasst.Die beiden Charaktere wirkten wie Jungs, die nach einem Ausweg aus dem Kessel suchen, ohne dabei feige oder unsympathisch zu erscheinen. Am Ende scheinen sie sich auch dafür zu schämen, zumindest war das mein Eindruck. Jetzt bin ich interessiert - hast du die Charaktere als Helden aufgefasst?

Vor year
MyAnno
MyAnno

Warum muss ein Film schlecht sein der den Zuschauer genau lenkt? Findet man eine Rede schlecht nur weil sie eine spezielle Position vertritt? Zu sagen man könnte Dunkirk nur schauen und nicht sehen ist falsch - eine Distanzierung findet spätestens nach verlassen des Kinos statt und gibt jedem die Möglichkeit frei über das Erlebnis nachzudenken. Und warum braucht es überhaupt einen "Antikriegs" Film? Ist es nicht jedem selbst überlassen vom Krieg zu denken was man will? Ist auch keine Überraschung dass es in Dunkirk wieder viel Patos gibt - war ja in Interstellar noch viel mehr. Auch wenn mir Dunkirk nicht gefallen hat kann ich mich dieser Kritik nicht anschließen.

Vor year
MyAnno
MyAnno

Worauf wollen sie jetzt bitte hinaus? Nach dieser Logik wären NS Propagandafilme noch lange nicht gut - sie wären nur nicht deshalb schlecht weil sie einen zu einem direkten Schluss leiten, sondern wegen dem Schluss zu dem sie leiten...

Vor year
Bußrichter
Bußrichter

MyAnno1404 Dann müssten diese Filme eben gut sein, wenn sie die anderen Kriterien erfüllen.

Vor year
MyAnno
MyAnno

Nein? Es gibt auch noch andere Kriterien. Das ist ein trugschluss

Vor year
Bußrichter
Bußrichter

Nach der Logik wären auch NS-Propagandafilme gut, wenn sie packend wären.

Vor year
Rictus Metallicus
Rictus Metallicus

Man könnte auch 2001: Odysse im Weltraum handlungsarm nennen...

Vor year
Ingmar Wunderwald
Ingmar Wunderwald

Wenn man gleich wieder mit einem übertriebenen Ausdruck wie "Ein Stück Stein kommt" ist das noch lange kein gültige noch schlüssige Analyse, die mir in keinem Fall intellektuell fundiert noch ausgereift erscheint. Ich glaube du durchdringst den Film nicht ganz und legst ihn deshalb absolut diametral aus. Das macht nichts, du darfst deine Meinung gerne kund geben, aber ich teile sie nicht, zumal du den Film nicht einmal ansatzweise versuchst zu verstehen sondern ihn nur plump kategorisiert und damit total reduzierst und verunglimpfst. Ich halte 2001 für ein epochales Kunstwerk, das das Kino seiner Zeit unmittelbar beeinflusst und stark gelenkt hat. Und der Film verhandelt heute immer noch eine brisante Aktualität.

Vor year
Oskar Gawlik
Oskar Gawlik

Born2Run Und dann gibts die Leute die in den Film gehen und ein leeres Stück Stein sehen und sich fragen wieso da alle was reininterpretieren, aber spätestens dann sollte einem auffallen dass es villeicht doch etwas mehr als ein Stück Stein ist... Dunkirk ist einer der Besten Filme überhaupt. Bis zum Ende hochspannend und ergreifend.

Vor year
Bußrichter
Bußrichter

Born2Run Das ist ja die Message des Films. Er ist quasi der Monolit.

Vor year
Ingmar Wunderwald
Ingmar Wunderwald

Aber nicht inhaltsleer...

Vor year
Captn Maico
Captn Maico

Kriegsfilme sollten den Menschen emotional zeigen warum Krieg eben kein Mittel zur Ausfechtung von Konflikten sein kann und darf. Emotionalität ist nicht anti-intellektuell, sondern ein Teil des Menschen. Anti-intellektuell ist Emotion dann, wenn sie sachliche Argumente ignorierend als einzige Wahrheit stilisiert wird, siehe dazu Donald Trump. Das Sterben im Krieg ist nicht nur emotional falsch, sondern auch ethisch und ökonomisch. Dunkirk macht das an einigen Stellen hervorragend, vor allem die Geschichte um den jungen Soldaten und Franzosen, zeigt das Krieg Überlebenskampf ist und Nationalismus und falsche Ehre dagegen wie ein leeres Versprechen wirken, für das es sich eben nicht lohnt zu sterben. Desweiteren zeigt der Junge der auf dem Segelboot stirbt eine weitere Metaebene des Krieges, nämlich die Frage was passiert mit den Soldaten, die nicht für das Überleben gemacht sind in solchen Situationen. Der Film zeigt mehrere Ebenen von Soldaten und wie diese mit der jeweiligen Situation umgehen, und er zeigt das die Motivation eines jeden nachvollziehbar ist. Der heroische Kampfpilot kommt mit den Gefahren des Krieges sehr gut zurecht, der Schiffsbrüchige Offizier verzweifelt und tötet aus seiner Verzweiflung und emotionalen Instabilität einen Unschuldigen, der stumme Franzose versucht um jeden preis zu überleben, aber verliert nicht seine Menschlichkeit und hilft anderen zu überleben. Die Highländer in dem Fischkutter sind das Gegenstück dazu, sie wollen um jeden Preis leben und würden dafür sogar ihre Menschlichkeit opfern, obwohl ihnen der Freund des französischen Soldaten das Leben gerettet hat. Der Vater, der seinen Sohn verloren hat und mit dem Jüngeren andere Soldaten retten will zeigt, dass man kein Soldat sein muss, um unfassbaren mut zu beweisen und das Stolz unwichtig ist, wenn es um Menschlichkeit geht. Der Film bedient sich der Instrumentalität des Krieges und man hört das mit jeder Sekunde, aber im Gegensatz zu Gibson zeigt Nolan kein sinnloses Blutbad (das war Dünnkirchen nämlich nicht oder nur in Teilen verglichen mit anderen Schlachten), sondern das Krieg ein Zustand ist, der bestimmt wird durch normale Menschen die für sich oder andere Entscheidungen treffen unter dem Korsett von Zwang und Unmenschlichkeit, bedingt durch das Sterben um sie herum. Ein mächtiger Streifen, vllt ein wenig langatmig und an manchen Stellen zu unpräzise in seiner Aufstellung (Menschen ohne ein gewisses Hintergrundwissen werden sich ein wenig verloren fühlen), aber ansonsten großes Kino. Nur der schmale Grat und Platoon können damit in einem Atemzug genannt werden.

Vor year
Das Türschloss
Das Türschloss

Ich fand den Film gerade mal ok. Hatte schöne Bilder, aber sonst nichts. Die Erzählweise war ein Experiment und ist in meinen Augen nicht wirklich geglückt. Die Charaktere sind kaum interessant, blass und absolut irrelevant. Und als Momentaufnahme ist er mir zu parteiisch. Und kommt mir nicht mit dieser überinterpretierten Scheiße, wie "Der Krieg wird als der Feind gezeigt" oder warum die Charaktere absolut austauschbar, flach und langweilig sein müssen, an. Das macht den Film nicht besser.

Vor 7 Monate
JACC
JACC

du weißt das vielleicht von selbt das krieg schlecht ist. aber geh mal nach america wo junge menschen krieg gut finden und es kaum abwarten können zur armee zu gehen im glauben das vaterland zu verteidigen.

Vor 8 Monate
Prophet Pepi Islamovic-Muselmaier Allahut Nacktbar
Prophet Pepi Islamovic-Muselmaier Allahut Nacktbar

+Captn Maico: Der Wiener Historiker Walter Scheidel ist der Auffassung, dass nicht die Arbeiterbewegung oder andere friedliche Mittel, sondern Seuchen, Katastrophen und Kriege zu mehr Gleichheit unter den Menschen geführt haben. Die Diversität in Europa (ethnisch, religiös, sprachlich, kulturell) durch den massiven Zuzug wird laut ihm langfristig die Ungleichheit erhöhen. Dazu gibt es ja auch von Putnam die Studie. "Überbevölkerung kann nur durch Wohlstand gelöst werden" ... naja, wie soll das gehen. Wie bereits in meiner Antwort an FanGardinen ausgeführt, ist das Verhältnis von Menschen, die in Rente gehen und den Job freimachen zu jenen die sich um den Job raufen, in manchen Ländern 1:6. Wie soll man da für die übergebliebenen 5 Wohlstand schaffen. Die Wirtschaft gibt das, selbst wenn sie durch ein Wunder extrem wachsen würde, schlichtweg nicht her. Man kann die 5 also alimentieren und hoffen, dass sie ruhig sitzen, nicht aufbegehren und nicht haben wollen, was der 6. mit seinem Job erreicht. Das aber ist eine Illusion. Nie in der Geschichte sind diese 5 da gesessen und haben ihr Schicksal eben akzeptiert. Nein, sie gehen auf die Barrikaden. Man könnte den 1 Job freilich auf die 6 aufteilen. Kann dann jeder von einem 1/6 Einkommen leben? Eben, wieder muss man subventionieren, alimentieren mit Geld, das die Wirtschaft aber nie erwirtschaftet hat oder überhaupt je erwirtschaften kann. Man kann sich dafür staatsverschulden bis diese Blase explodiert. ... wie immer man es dreht und wendet, die Überbevölkerung lässt sich als Faktor nicht rauskürzen, weil sie das grundlegende Problem ist, auf dem sich alle anderen Probleme erst drauf setzen. ... Krieg ist freilich keine gute Lösung für dieses Problem, kommt aber wie das Amen im Gebet als Lösung daher, wenn man alles so dahin laufen lässt. Die Chinesen haben es mit ihrer Einkindpolitik verstanden.

Vor year
Prophet Pepi Islamovic-Muselmaier Allahut Nacktbar
Prophet Pepi Islamovic-Muselmaier Allahut Nacktbar

+FanGardinen: Es geht in meinen Ausführungen nicht um "ressourcenschonend" oder nicht; das ist eine ganz andere Ebene, die du adressierst. Es geht darum, dass - sehr vereinfacht - der erste Sohn den Hof erbt und Söhne 2-6 nichts. Ohne Geld gibt es in mittelalterlichen Strukturen wie z.B. islamischen und/oder afrikanischen Regionen keine Heirat und folglich aufgrund der archaischen prüden Strukturen auch keinen Sex. Die Söhne ohne Zukunft machen sich dann eben als z.B. Conquistadoren in andere Regionen auf. Diejenigen fast ausschließlich jungen Männer, die nun millionenfach nach Europa kommen, müssten daheim nicht verhungern, aber der fünfte Sohn kriegt eben keinen guten Job und keine Ehe, folglich keinen Sex auf legalem Weg. Der Sozialwissenschaftler Gunnar Heinsohn (sehr, sehr lesenswert, sollte für Politiker Pflichtlektüre sein) liefert konkrete Zahlen. Er vergleicht die Gruppe der jungen Männer mit der in Rente gehenden und zwar quantitativ. Und wenn auf jeden in Rente gehenden 5 oder 6 Jobbewerber da sind, bei dieser Ratio (Fachbegriff "youth bulge") kann man von anstehendem Bürgerkrieg ausgehen. Das ist wie das Amen im Gebet und war allezeit so. All das hat wenig mit Ressourcen als solches, sondern mit der Ausgewogenheit und Balance in der Gesellschaft zu tun. Die gleiche Situation hatten wir übrigens auch in Europa mal. Deswegen gab es ja auch viele Auswanderer nach Nord/Südamerika, Australien usw.; das waren aber nie erste Söhne, die den Hof daheim erben. ... die Überbevölkerung ist das allergrößte Problem, das diese Welt derzeit hat. Für Wohlstand und Frieden müsste man zu allererst hier ansetzen. Etliche Millionen nach Europa zu holen und hier zu destabilisieren, bringt den Strukturen dort rein überhaupt gar nichts, auch wenn Merkel und Konsorten diesen Unsinn in der einen oder anderen Form verzapfen. ... Österreich hat ca. 8 Millionen Einwohner. Hätten wir in den letzten Jahren dasselbe Wachstum durchlaufen wie viele arabische Länder von Palästina bis Syrien (Bürgerkrieg!) oder viele afrikanische Länder, dann wären wir 40 Millionen (!). Damit einhergehend hätten wir dann auch hier ganz massive Unruhen und Verteilungskämpfe, das BIP-Wachstum könnte nicht mal annähernd dem Menschenwachstum standhalten. Verarmung, stärkerer Konkurrenzdruck, höhere Kriminalität, Emigration und Bürgerkrieg oder bürgerkriegsähnliche Zustände wären unweigerlich die Folge. ... wir müssen auf dieser Erde viel weniger werden, nicht mehr. Und das am besten ohne Krieg (was aber aufgrund obiger Zusammenhänge nicht gehen wird, zumindest wäre es einmalig in der Geschichte).

Vor year
FanGardinen
FanGardinen

Krieg erhöht die Nachfrage nach Rüstungsgütern und sorgt dafür, dass Dinge ersetzt werden müssen. Das Ersetzen von Dingen sorgt für Wirtschaftsaufschwung. Überbevölkerung ist relativ. 1000 Menschen mit indischen Verbrauchermaßstäben, das sehr ressourcensparend ist, sorgt noch lange nicht für Überbevölkerung. 100 Menschen mit amerikanischen Lebenserhaltungskosten können dagegen soviel Ressourcen verbrauchen wie die 1000 Menschen mit indischen. Also, niedrige Geburtenzahlen sorgen alleine nicht für weniger Überbevölkerung. Eher wenn man auch noch anders mit Ressourcen umgeht, imho.

Vor year
Wade Wilson
Wade Wilson

Nachdem der Film in den ersten Bewertungen überwiegend 9.9 erhielt war ich gespannt was Dunkirk so besonders machte. Nach der Sichtung sorgten Film und Bewertung nur dafür das mir klar wurde wir wichtig solche Filme für die Identität von Nationen immer noch sind von dem einordnen in '' Widerstand'' und '' Kollaboration'' zerren.

Vor year
Bußrichter
Bußrichter

Danke für diese kritische Analyse. Es ist für mich sehr schockierend, dass dieser Film unter anderem als "einer der besten Kriegsfilme überhaupt" bezeichnet wird. Teilweise wurde sogar behauptet, Nolan sei jetzt auf einer Stufe mit Kubrick. Der Film wirkt einfach nur wie eine Lobeshymne auf Großbritannien und versucht mit Bildgewalt von seiner Inhaltsleere abzulenken. Hätte nie gedacht, dass ein Nolanfilm mich so enttäuschen kann.

Vor year
Dale Cooper
Dale Cooper

Dunkirk ist ne richtige Gurke :D Absolut kein Vergleich zum Meisterwerk 'Komm und Sieh' (dieser Film hat einen richtig starken impact) oder Apocalypse Now. Dunkirk hingegen, ist komplett belanglos :/ Leider

Vor year
Bußrichter
Bußrichter

xxxaragon Ach, du meinst die Protagonisten, die einem total egal sind, weil null auf sie eingegangen wird?

Vor year
xxxaragon
xxxaragon

**"Dunkirk" Spoiler** "Ansonsten haben Nolanfilme ja originelle Handlungen, aber bei dem Film weiß man halt von Anfang an, dass sie es am Ende schaffen, wegen seiner historischen Grundlage." ich z.b. finde, daß das dem Film überhaupt nicht geschadet hat. ja, wir wissen, daß die Mehrheit der britischen Soldaten evakuiert wurde. aber das sagt nichts darüber, ob es die Protagonisten des Films auch (alle) überleben.

Vor year
Nico F
Nico F

Bynebat Ich persönlich würde Dunkirk auch nicht als Kriegsfilm sehen, da er kaum Kriegsszenen zeigt und auch keine Art von Hauptprotagonist besitzt dem man emotional folgt, wie es bei Kriegsfilmen normalerweise üblich ist. Ich persönlich finde ihn super aber ich kann auch absolut nachvollziehen wenn man den Film nicht mag. Edit:Mich haben aber trotzdem diese Hollywood-bullshit-momente wie ich sie nenne gestört.(Beispiel Befreiung aus dem Flugzeug)

Vor year
hollaender_myvideo000
hollaender_myvideo000

Ich kann nicht nachvollziehen, weshalb der deutsche Filmverleih den Titel nicht eingedeutscht hat. Dünkirchen heißt der Ort auf deutsch. Die Franzosen haben es mit Dunkerque meiner Meinung nach richtig gemacht.

Vor year
DvdCeption / / Filmkritik & Mehr
DvdCeption / / Filmkritik & Mehr

myvideo000 Das war ihnen wohl nicht spektakulär genug ;-)

Vor year
Booster McBlast
Booster McBlast

Man muß froh sein, daß sie ihn nicht in "Reception" oder "Extrastellar" umgetauft haben.

Vor year
Ernie Meyer
Ernie Meyer

myvideo000 Naja. Wenn Filme sogar einen anderen ENGLISCHEN Titel in Deutschland bekommen ist das nicht wirklich verwunderlich.

Vor year
Ernie Meyer
Ernie Meyer

Was halten sie von den Vietnamkriegsfilmen Platoon und Die durch die Hölle gehen ?

Vor year
WubbaVision
WubbaVision

Danke!

Vor year
Thecrashthrash
Thecrashthrash

Ich kann da das Buch "Specters of War" von Elisabeth Bronfen empfehlen. Dort geht es um mehrere Kriegsfilme, berühmt und weniger berühmt, aber u.a. eben um the Deer Hunter. Wolfgang Schmitt hat sich schon paar mal auf sie bezogen, d.h. er würde möglicherweise sehr Ähnliches sagen wie sie.

Vor year
Ernie Meyer
Ernie Meyer

WubbaVision Ja. Dringend ^^

Vor year
WubbaVision
WubbaVision

Ernie Meyer Das würde mich auch sehr interessieren, vor allem Ihre Einschätzung von DIE DURCH DIE HÖLLE GEHEN!

Vor year
Filmanalyse
Filmanalyse

DIE FILMANALYSE zu Mel Gibsons HACKSAW RIDGE: http://www.youtube.com/watch?v=Q-l6-Gr5-Uc Ein FILMANALYSE-Spezial über Christopher Nolan: http://www.youtube.com/watch?v=PxtYxbl834M DIE FILMANALYSE zu THE DARK KNIGHT RISES: http://www.youtube.com/watch?v=XWGoY9narpU DIE FILMANALYSE zu INTERSTELLAR: http://www.youtube.com/watch?v=YPYlK1pRptc&t=21s

Vor year

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